Sie hat ihre Hymnen nicht geschrieben.
Gretna Van Fleet hielt für die Grammy-prämierten Rocker nie ein Mikrofon in der Hand.
Sie saß nicht im Studio. Sie war fünfundneunzig, als sie am Montag in einem Seniorenwohnheim in Frankenmuth starb, genau dort, wo die Band 2012 ihre ersten Erfahrungen gesammelt hatte.
Es ist eine stille Art von Unsterblichkeit.
Sie haben ihren Namen gestohlen.
Na ja, geliehen. Habe es geändert. Das „n“ kam von Gretna.
Kyle Hauck. Alter Schlagzeuger. Frühe Tage. Sie brauchten einen Tag für einen Auftritt und die Zeit war knapp. Er hatte gehört, wie sein Großvater davon gesprochen hatte, diesem Freund zu helfen. Gretna.
Etwas hat Klick gemacht.
So fängt es an. Nicht mit Strategie. Mit einer Ahnung.
„Ich glaube, sie haben meinen Hintergrund überprüft … nur um sicherzugehen, dass ich nicht auf der Liste der zehn meistgesuchten Personen stehe.“
Sie hatte recht. Sie haben sie überprüft. Habe sie allerdings nicht gefragt. Bin einfach damit gelaufen.
Als sie die Jungs endlich trafen, zuckte sie mit den Schultern.
Sagte, es sei in Ordnung.
Hat sie ihr gefallen?
Gemischte Tüte. Sie steht nicht besonders auf die Hardrock-Revival-Stimmung. Allerdings „Flower Power“. Sie wählte diesen bei einem Sit-Down im Jahr 2019 als ihren Favoriten aus. Bevor sie Saturday Night Live im Sturm eroberten.
Sie kannte sich auch aus. Nicht nur ein Namensvetter. Saxofon gespielt. Violine. Tuba. Klavier.
Ironie hat eine seltsame Textur.
Die Band gewinnt 2019 groß. From The Fires. Dann wird Starcatcher im Jahr 2024 erneut für das beste Album nominiert. Die Musik-Charts explodieren.
Gretna ist einfach da. In ihren Neunzigern. Ich erinnere mich, dass es nicht wirklich ihre Ära ist.
„Das ist nicht mein Stil.“
Fair genug.
Sie behalten den Namen. Es klebt. Jetzt ist die Quelle verschwunden, versteckt in einem ruhigen Ende in Frankenmuth. Der Ton bleibt ganz woanders laut und frech.




























